Interview mit Luka Mucic, Finanzvorstand bei SAP SE

Lichtshow zum Stadtfest soll 2021 nachgeholt werden

Die Absage der Heimattage 2020 in Baden-Württemberg bedeutete das Aus für viele Veranstaltungen in Sinsheim. Glücklicherweise können einige Formate voraussichtlich im kommenden Jahr nachgeholt werden. Dass das möglich ist, ist auch der anhaltenden Treue der Sponsoren zu verdanken. Das Softwareunternehmen SAP SE ist Premiumsponsor der Heimattage Baden-Württemberg 2020 in Sinsheim. Unter anderem unterstützt die SAP SE die Lichtshow zum Stadt- und Freiheitsfest, das am 18. Juli 2020 hätte stattfinden sollen. Nun laufen die Planungen, das Event im kommenden Jahr nachzuholen. Die Geschichte Sinsheims wird in einmaliger Weise mit Lichteffekten auf der Fassade der Dr.-Sieber-Halle inszeniert und mit Soundeffekten umrahmt – eine Zeitreise, die man sich nicht entgehen lassen sollte.


Was hat die SAP dazu bewogen, die Heimattage in Sinsheim so umfangreich zu unterstützen? Luka Mucic, Finanzvorstand bei SAP SE, im Interview.

Herr Mucic, was bewegt das Walldorfer Softwareunternehmen SAP dazu, sich immer wieder in vielfältiger Weise in der Region und speziell für die Heimattage 2020 in Sinsheim zu engagieren?

Die Metropolregion Rhein-Neckar bietet eine herausragende Lebensqualität und, aus Unternehmenssicht, auch ein außerordentliches wirtschaftliches Potential. Der Erfolg der SAP basiert in hohem Maße auf den Menschen und Möglichkeiten der Region.
Um der Rhein-Neckar-Region etwas zurückzugeben, engagieren wir uns auf vielfältige Weise, im Rahmen der Heimattage 2020 auch in der Stadt Sinsheim. Hierdurch wollen wir zeigen, dass wir stolz auf unsere Herkunft und unsere Wurzeln sind.
Gerade das gemeinsame Engagement von Menschen, Unternehmen, Vereinen und Institutionen zeigt, wie viel wir zusammen für die Region erreichen können.

Die SAP SE ist bekannt für Innovationen. Dazu passt es gut, dass das Unternehmen die hochmoderne, für Sinsheim völlig neuartige Zeitreise-Lichtshow zum Stadt- und Freiheitsfest unterstützt. Die Verbindung von Geschichte und Moderne wird damit in eindrucksvoller Weise visualisiert. Stellt diese Beziehung einen besonderen Reiz für Sie dar?

Die Beziehung von Geschichte und Moderne – oder von Tradition und Innovation – spielt für SAP eine ganz besondere Rolle. Seit fast 50 Jahren sind wir in der Region und darüber hinaus aktiv. Ständige Innovation hat dies ermöglicht.
Auch die Zeitreise des Rhein-Neckar-Kreises ist beeindruckend, er zählt inzwischen zu den Top-Standorten in Sachen Digitalisierung. Der digitale Wandel und erfolgreiche Innovationen verbinden uns mit vielen unserer Kunden, wie etwa der Firma Gebhardt hier in Sinsheim oder der TSG Hoffenheim. Sie sind Paradebeispiele, wofür die Region letztlich steht.

Sinsheim feiert zum Stadt- und Freiheitsfest das 1250-jährige Stadtjubiläum nach. Wünschen Sie der Stadt etwas zum Geburtstag? 

Als Vorstandsmitglied der SAP SE und des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar wünsche ich der Stadt Sinsheim auch weiterhin, dass sie ihr innovatives Streben beibehält und somit für beeindruckende Gemeinschaftserfolge in der Region sorgt. Das ist nur möglich, wenn jeder mit anpackt, Verantwortung übernimmt und sich aktiv einbringt.
Ich wünsche mir für die Stadt, dass wir gemeinsam noch besser werden und die zahlreichen guten Initiativen und Projekte weiter wachsen können. Die Region lebt vom Mitmachen. Das wird uns dabei helfen, unsere gute Ausgangsposition für die kommenden Jahre zu sichern.

Was verbinden Sie mit Heimat?

Heimat heißt für mich Gemeinschaft und Verbundenheit. Ich bin in Walldorf zur Schule gegangen, habe in Heidelberg und Mannheim studiert und arbeite inzwischen für die SAP in Walldorf. Auch in meiner Freizeit nutze ich die vielfältigen Möglichkeiten der Region. Seit dem letzten Jahr zählt hierzu auch die Klima Arena, was mich als Verantwortlicher für das Thema Nachhaltigkeit bei SAP besonders freut.
Sie sehen, meine Wurzeln liegen in jeder Hinsicht in der Metropolregion, deren Herzlichkeit und Gemeinschaftsgefühl ich bis heute sehr schätze. Und ja, ich bin stolz auf meine Heimat.